Seminare

Berliner Seminare 2018 / 2019:

10./11. November 2018: Mütter und Söhne – abwesende Väter

  • Pseudoödipale Mutter-Sohn-Bindung: Während die Dynamik des Vater-Tochter-Inzests inzwischen gut erforscht ist, bleibt die narzisstisch oder sexuell missbräuchliche Beziehung der Mutter zu ihrem Sohn noch weitgehend im Dunkeln. Der Wechsel zwischen idolisiertem Erhöht-Werden und abrupter Entwertung führt später zum Kippen von „männlicher“ Grandiosiät in tiefe Depression, auch in oft extreme aggressive Kontrollverluste.

24./25. November 2018: Modifizierte psychoanalytische Therapie traumatisierter Patienten

  • Besonderheiten einer psychoanalytischen Beziehungstherapie werden im Seminar erarbeitet, deren Wesen die untersubjektiv verstandene Beziehungsgestaltung mit Mitteln des Spiels, der Metaphorik, auch der spontanen psychodynamischen Inszenierung ist. Die Handhabung besonderer Phänomene wie negative therapeutische Reaktion und Projektile Identifikation, Aggressivität und Sexualisierung werden erarbeitet.

15./16. Dezember 2018: Der eigene Körper als Objekt

  • Opfer von familiären Traumata attackieren ihren Körper durch Selbstbeschädigung und Ess-Störungen – machen ihn zum Opfer, zum Objekt der Wut, schaffen in ihm aber auch ein mütterliches Objekt und Ich-Grenzen-Substitut.

26./27. Januar 2019: Psychoanalyse der Angst

  • Verschiedene Angstformen lassen sich aus psychoanalytischer Sicht heute als Beziehungsgeschehen, als Trennungs- oder Näheangst, letztlich als Identitätsangst verstehen.

9./10. Februar 2019: Psychoanalyse und Film

  • „Um die Realität zu verstehen, ist daher Unsicherheit eine bessere Voraussetzung als sicheres Wissen, das notwendigerweise illusionär ist.“ (Mulvey 2003) Der Film hilft uns unsere (innere) Realität zu verstehen.

16./17. März 2019: Modifizierte Psychoanalytische Therapie traumatisierter Patienten

  • Besonderheiten einer psychoanalytisch-psychodynamischen Beziehungstherapie werden im Seminar erarbeitet, deren Wesen die intersubjektiv verstandene Beziehungsgestaltung mit den Mitteln des Spiels, der Metaphorik, auch der spontanen psychodynamischen Inszenierung ist. Die Handhabung besonderer Phänomene wie negativer therapeutischer Reaktion und projektive Identifikation, Aggressivität und Sexualisierung werden erarbeitet.

11./12. Mai 2019: Liebe in der Psychotherapie

  • Die Übertragungsliebe bleibt ein kräftiger Motor des therapeutischen Prozesses; es gibt ein Spektrum ihrer verschiedenen Formen, über die wenig gesprochen wird. Ähnlich tabuisiert ist noch immer das Thema sexuelle Beziehung in der Therapie, die den analytischen Raum zerstört; sie ist immer ein narzisstischer Machtmissbrauch und ein Missbrauch der kindlichen Liebe in der Übertragung.

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je 6 Doppelstunden; Wochenenden zum selben Thema bauen nicht aufeinander auf.

Veranstaltungsort: Dr. Mathias Hirsch, Hektorstr. 20, 10711 Berlin-Halensee

Die Zeiten: jeweils Samstags 10:00 bis 18:30 Uhr und Sonntag 10:00 bis 13:15 Uhr

Die Wochenenden sind nur als ganze zu buchen; das Honorar für jede Doppelstunde (90 Min.) beträgt € 40,-. Feste Anmeldungen können bis 4 Wochen vor dem Termin abgesagt werden. Bei kürzerfristigen Absagen muss der volle Betrag berechnet werden, wenn der Platz nicht anderweitig vergeben werden kann.

Bei der Ärztekammer Nordrhein als ärztliche Fortbildungsveranstaltung (Kat. C) zertifiziert.

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Hier können Sie den Flyer zu den Seminar-Veranstaltungen und den Supervisionsgruppen als PDF-Datei herunterladen.